Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2008
12 Seiten, Note: 1,5
1. Lernausgangslage
1.1 Ausbildungsbetrieb
1.2 Auszubildender
1. 3 Ausbildungsort
1.4 Ausbildungszeit
2. Didaktische Überlegungen
2.1 Bezug zum Ausbildungsrahmenplan
2.2 Sachanalyse
2.3 Förderung der Handlungskompetenz
2.3.1 Fachkompetenz
2.3.2 Sozial- und Individualkompetenz
2.3.3 Methodenkompetenz
3. Methodenwahl
3.1 Begründung
3.2 Vorgehensweise
3. 3 Lernsicherung
3.4 Eingesetzte Medien
Das primäre Ziel dieser Unterweisung ist es, den Auszubildenden im Rahmen seiner Tätigkeit als Kaufmann im Groß- und Außenhandel in die prozesssichere Bearbeitung und Bestätigung von Kundenaufträgen mittels einer Warenwirtschaftssoftware einzuweisen.
3.2 Vorgehensweise
Nach Beendigung der Frühstückspause gegen 09:00 Uhr, begrüße ich den Auszubildenden freundlich. Wie wir bereits am Vortag vereinbart haben, setzten wir uns zusammen an seinen PC um das neue Thema Bearbeitung und Bestätigung von Aufträgen zu erarbeiten. Als Datenbasis dient ein Faxauftrag des Sanitärfachgeschäfts Guesgen mit Firmensitz in Soest.
Hierzu soll der Auszubildende das Programm zu Erfassung von Auftragen aufrufen. Dieses Vorgehen ist Herrn Meier bereits bekannt. Er kann sich in den Programmbereichen des Warenwirtschaftssystems orientieren. Der Hauskatalog Sanitär liegt ihm ebenfalls vor.
Ich möchte, dass der Auszubildende mir den Aufbau der Maske beschreibt. Er nennt die einzelnen Eingabefelder der Reihe nach (Kundenname, Kommission etc.). Er erhält so einen kurzen Überblick über die geforderten Inhalte, die folgend weiter vertieft werden.
Ich frage den Auszubildenden ob er bereits über die unternehmensinternen Vorschriften der Kundennameneingabe in den vorherigen Abteilungen informiert wurde. Er erklärt mir, dass er die unternehmensinterne Eingabe der Lieferantennamen aus dem Lagerbereich schon kennt. Weiterhin fragt er, ob die Eingabe der Kunden ebenfalls auf diese Art geschieht. Ich bestätige seine richtige Vermutung und der Auszubildende trägt in das Feld Kundenname die Abkürzung „Gueso“ für das Unternehmen Guesgen in Soest ein.
Weiter möchte ich vom Auszubildenden wissen, warum die Angabe der Kommission wichtig ist. Er erklärt mir, dass die Kommission eine Angabe für die Zuordnung ist. Ergänzend erkläre ich, dass sie für die spätere Abrechung der Projekte unsere Kunden wichtig ist. Herr Meier überträgt die Angaben der Kommission „ Familie Meinolf Badrenovierung“ in das Warenwirtschaftssystem.
1. Lernausgangslage: Dieses Kapitel beschreibt das Profil des Auszubildenden, seinen Arbeitsplatz in der Filiale Soest sowie die organisatorischen Rahmenbedingungen der Unterweisung.
2. Didaktische Überlegungen: Hier wird der Bezug zum Ausbildungsrahmenplan hergestellt, das Thema sachlich analysiert und die zu fördernden Handlungskompetenzen definiert.
3. Methodenwahl: Dieses Kapitel erläutert die Wahl des fragend-entwickelnden Lerngesprächs, beschreibt den praktischen Ablauf der Unterweisung am PC und führt Maßnahmen zur Lernsicherung auf.
Auftragsbearbeitung, Warenwirtschaftssystem, Kaufmann im Groß- und Außenhandel, Unterweisung, Auszubildender, Auftragsbestätigung, Kommissionierung, Fachkompetenz, Lernausgangslage, Didaktik, Kundenauftrag, Prozessorientierung, Stammdaten, EDV-gestützte Logistik, Betriebswirtschaft.
Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Einweisung eines Auszubildenden im Bereich Groß- und Außenhandel in den Prozess der elektronischen Auftragsbearbeitung und -bestätigung.
Die Arbeit behandelt die Handhabung der Warenwirtschaftssoftware, die korrekte Erfassung von Kundendaten und Kommissionen sowie die kaufmännische Abwicklung nach Eingang einer Faxbestellung.
Ziel ist es, den Auszubildenden dazu zu befähigen, eingehende Kundenaufträge eigenständig, fehlerfrei und unter Einhaltung betrieblicher Vorgaben in das Warenwirtschaftssystem einzupflegen.
Es wird die Methode des fragend-entwickelnden Lerngesprächs angewendet, um Vorwissen zu aktivieren und den Auszubildenden aktiv am Lernprozess zu beteiligen.
Der Hauptteil gliedert sich in die didaktische Begründung der Maßnahme und die detaillierte Darstellung der Vorgehensweise, inklusive der einzelnen Eingabeschritte in die Softwaremaske.
Die wesentlichen Aspekte sind Auftragsbearbeitung, Warenwirtschaftssystem, Handlungskompetenz, Auszubildendenführung und Prozesssicherheit.
Das System dient als zentrale Datenbank, die alle betrieblichen Bereiche wie Einkauf, Vertrieb und Buchhaltung verknüpft und bildet daher das Kernwerkzeug des Auszubildenden im operativen Geschäft.
Die Unterweisung sieht eine Nachkontrolle der Eingaben vor, um dem Auszubildenden Sicherheit zu vermitteln und die Fehlerfreiheit der kaufmännischen Abwicklung zu gewährleisten.
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