Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2008
15 Seiten, Note: 1
AdA Handwerk / Produktion / Gewerbe - Mechanische Berufe, Metall und Kunststoff
1. Lernausgangslage
1.1 Der Auszubildende
1.2 Der Ausbildungsstand
1.3 Der Ausbildungsbetrieb
2. Didaktische Begründung
2.1 Die Unterweisungsmethode
2.2 Zeitpunkt der Kenntnisvermittlung
2.3 Lernort der Unterweisung
2.4 Zeitliche Planung
2.5 Auswahl der Medien
2.6 Gliederung der Unterweisung in Lernschritte
2.7 Ablauf der Unterweisung in Lernschritte
3. Sachanalyse
4. Lernziele und Kompetenzen
4.1 Einordnung in den Ausbildungsrahmenplan
4.2 Lernziele der Ausbildungseinheit
4.2.1 Richtlernziel
4.2.2 Groblernziel
4.2.3 Feinlernziel
5. Lernzielbereiche
5.1 Affektiver Lernbereich
5.2 Kognitiver Lernbereich
5.3 Psychomotorischer Lernbereich
6. Anwendung der Vier-Stufen-Methode
6.1 Erste Stufe : Vorbereitung mit dem Auszubildenden
6.2 Zweite Stufe : Vorführen und erklären der Lernschritte
6.3 Dritte Stufe : Wiederholung durch den Auszubildenden
6.4 Vierte Stufe : Der Auszubildende übt selbständig
7. Lernerfolgskontrolle
Diese Arbeit beschreibt die methodisch-didaktische Planung einer Ausbildungseinheit zur Vermittlung der Fertigkeiten „Anreißen und Körnen“ für einen Konstruktionsmechaniker im ersten Lehrjahr. Das primäre Ziel ist es, den Auszubildenden zu befähigen, technische Zeichnungen zu lesen und die darin definierten Maße präzise auf ein Werkstück zu übertragen, um so eine fachgerechte Bohrschablone unter Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften (UVV) zu erstellen.
2.1. Die Unterweisungsmethode
Der Ausbilder soll im Rahmen des handlungsorientierten Lernens sowohl Lernberater, Moderator als auch Beobachter sein. Der Auszubildende soll unterwiesen werden seine Arbeit selbstständig zu planen, durchzuführen und selbstständig zu kontrollieren. Hierfür eignen sich insbesondere der Lernauftrag, die Leittextmethode, projektorientiertes Lernen, das Rollenspiel, die Fallmethode und die moderierte Gruppenarbeit. Dieses handlungsorientierte Lernen steht im Mittelpunkt der Berufsausbildung.
Ich wende bei dieser Methode die Vier-Stufen Methode an, welche meiner Meinung nach am geeignetsten für die Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker ist.
Motivationsphase
Zu Beginn der Unterweisung sollte der Auszubildende durch eine offene Gesprächsführung in das Thema mit einbezogen werden. Um das Interesse des Auszubildenden zu wecken und zu motivieren, weise ich ihn nochmals auf die zu letzt erzielten, sehr guten Ergebnisse der Unterweisung hin. Weiterhin lege ich dem Auszubildenden nahe wie wichtig das genaue Anreißen und Körnen für Bohrschablonen ist. Die Ausbildungsmittel werden vorbereitet damit sich der Auszubildende ganz auf die Unterweisung konzentrieren kann. Für die Unterweisung ist es sehr wichtig, dass der Auszubildende für die neuen Lerninhalte geöffnet und motiviert wird.
1. Lernausgangslage: Beschreibt den Kenntnisstand und die Motivation des Auszubildenden sowie die Rahmenbedingungen des Ausbildungsbetriebes.
2. Didaktische Begründung: Erläutert die methodische Wahl der Vier-Stufen-Methode, die zeitliche Einteilung und die Vorbereitung der Lernschritte.
3. Sachanalyse: Analysiert die fachlichen Anforderungen und Notwendigkeiten des Anreißens und Körnens in der Metallbearbeitung.
4. Lernziele und Kompetenzen: Ordnet das Thema in den offiziellen Ausbildungsrahmenplan ein und definiert konkrete Lernziele.
5. Lernzielbereiche: Differenziert zwischen affektiven, kognitiven und psychomotorischen Lernzielen für die Ausbildungseinheit.
6. Anwendung der Vier-Stufen-Methode: Detaillierte Beschreibung des konkreten Ablaufs vom Vorbereiten bis zur selbstständigen Übung.
7. Lernerfolgskontrolle: Definiert, wie der Lernerfolg durch Beobachtung, Rückfragen und Arbeitskontrolle sichergestellt wird.
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Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Vermittlung der handwerklichen Grundtätigkeiten "Anreißen und Körnen" für einen Auszubildenden zum Konstruktionsmechaniker.
Das Ziel ist die selbstständige Fertigung einer Bohrschablone, wobei der Auszubildende lernen soll, sicher und maßgenau nach technischer Zeichnung zu arbeiten.
Die Vier-Stufen-Methode wird angewendet, da sie sich für die handlungsorientierte Unterweisung in metallverarbeitenden Berufen besonders eignet.
Die Lernziele werden in einen kognitiven, einen affektiven und einen psychomotorischen Bereich gegliedert.
Die Arbeitssicherheit nimmt einen zentralen Stellenwert ein, da beim Umgang mit Werkzeugen wie der Reißnadel und dem Körner ein hohes Verletzungsrisiko besteht.
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der praktischen Anwendung der vier Stufen: Vorbereitung, Vormachen/Erklären, Nachmachen und das selbstständige Üben.
Das Körnen dient dazu, der Bohrerspitze eine Führung zu geben und den Bohrpunkt exakt auf dem Schnittpunkt der Anrisslinien zu fixieren.
Die Kontrolle erfolgt fortlaufend durch gezielte Zwischenfragen, die Überwachung der Arbeitsschritte und abschließend durch die Prüfung des gefertigten Werkstücks.
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