Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2004
14 Seiten, Note: 2,0
1. DIE UNTERWEISUNGSPROBE IM ÜBERBLICK
2. BASISINFORMATIONEN ZUR UNTERWEISUNG
2.1. Analyse der Auszubildenden
2.2. Analyse der Ausgangssituation
3. INTENTION DER UNTERWEISUNG (LERNZIELE)
3.1. Einordnung der Themenwahl
3.2. Pädagogische Erwartungen
3.3. Ableitung der Lernziele
3.4. Lernzielkontrollen (Soll-Ist-Vergleich)
4. UNTERWEISUNGSMETHODEN UND MEDIEN
5. UNTERWEISUNGSVERLAUFSPLAN
Ziel dieser Unterweisungsprobe ist es, der Auszubildenden ein fundiertes Verständnis für den betrieblichen Aufbau der Kostenträgerstückrechnung (Kalkulation) zu vermitteln, um sie auf die Anforderungen der Abschlussprüfung und die praktische Anwendung im Fachbereich Rechnungswesen vorzubereiten.
2.1. Analyse der Auszubildenden
Die Auszubildende ist 22 Jahre alt. Sie kann einen guten Realschulabschluss vorweisen. Vor Beginn ihrer kaufmännischen Ausbildung hatte sie eine 2-jährige Berufsfachschule im sozial-pädagogischen Berufsfeld besucht. Dadurch erfolgte eine Umorientierung ihrer Interessen. Sie ist somit erst mit 19 Jahren in das Unternehmen eingetreten, um den Beruf der Industriekauffrau zu erlernen. Nun befindet sie sich im dritten und letzten Ausbildungsjahr und wird im Mai 2004 die Abschlussprüfung ablegen. Der Fachbereich Rechnungswesen ist somit die letzte betriebliche Ausbildungsstation. In der Berufsschule hatte sie einige Schwierigkeiten dem Unterrichtsstoff im Fach „Buchführung“ zu folgen. Das resultierte aus einem mangelnden Grundverständnis für die Buchführungssystematik und der starken Orientierung an den Übungsaufgaben. Da sie bereits seit zwei Monaten im Rechnungswesen ausgebildet wird, wurden ihr schon die verschiedenen Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich „Buchführung“ laut Ausbildungsrahmenplan vermittelt. Durch ihre Aufgeschlossenheit und ihr Interesse konnten die theoretischen Lücken weitestgehend geschlossen werden. Die Auszubildende hat dabei eine gute Auffassungsgabe bewiesen und sie hinterfragt die Dinge, die sie nicht versteht. Die ihr übertragenen Aufgaben erledigte sie stets engagiert und gewissenhaft.
Laut Versetzungsplan ist nun der Bereich „Kosten- und Leistungsrechnung“ zu durchlaufen. In der Berufsschule wird dieses Thema gerade erst behandelt, da es traditionell erst im Anschluss an die Buchführung gelehrt werden kann (Industriebuchführung im Zweikreissystem). Da die Abschlussprüfung bereits bevorsteht, müssen viele theoretische Grundlagen noch im Betrieb gelehrt werden. Die Auszubildende hat vom Ausbilder bereits den Zusammenhang zwischen den verschiedenen Rechnungskreisen erläutert bekommen. Die in der Berufsschule behandelte Kostenartenrechnung wurde anhand betrieblicher Aufgaben nachvollzogen.
1. DIE UNTERWEISUNGSPROBE IM ÜBERBLICK: Dieser Abschnitt liefert die formale Übersicht zur Unterweisung, einschließlich Lernort, Thema, zeitlichem Rahmen und den verwendeten Ausbildungsmitteln.
2. BASISINFORMATIONEN ZUR UNTERWEISUNG: Hier erfolgt eine detaillierte Analyse der Auszubildenden hinsichtlich ihres Vorwissens sowie eine Einschätzung der räumlichen und situativen Gegebenheiten für die Durchführung der Unterweisung.
3. INTENTION DER UNTERWEISUNG (LERNZIELE): Dieser Teil begründet die Themenwahl, definiert die pädagogischen Erwartungen und leitet konkrete Feinlernziele sowie die zugehörigen Lernzielkontrollen ab.
4. UNTERWEISUNGSMETHODEN UND MEDIEN: Der Abschnitt beschreibt den gewählten Methoden-Mix aus Lehrgespräch und 4-Stufen-Methode sowie den Einsatz spezifischer Medien zur Unterstützung des Lernprozesses.
5. UNTERWEISUNGSVERLAUFSPLAN: Diese tabellarische Übersicht strukturiert den zeitlichen Ablauf der Unterweisung in einzelne Phasen mit zugeordneten Inhalten, Methoden und Verantwortlichkeiten.
Kalkulation, Kostenträgerstückrechnung, Industriekaufmann, Ausbildungsrahmenplan, Kostenrechnung, Einzelkosten, Gemeinkosten, Lehrgespräch, 4-Stufen-Methode, Kostenplanung, Rechnungswesen, Betriebliche Unterweisung, Ausbildung, Lernzielkontrolle, Kalkulationsschema
Die Arbeit dient als Unterweisungsprobe für die Ausbilder-Eignungsprüfung und dokumentiert die geplante Vermittlung des Themas "Aufbau der Kostenträgerstückrechnung" an eine angehende Industriekauffrau.
Die zentralen Themen umfassen die Definition von Kostenträgern, die Abgrenzung zwischen Einzel- und Gemeinkosten sowie die Erarbeitung eines betrieblichen Kalkulationsschemas.
Das Hauptziel ist die Befähigung der Auszubildenden, das betriebliche Kalkulationsschema eigenständig nachzuvollziehen, um dieses später bei der Kostenplanung und im EDV-gestützten Rechnungswesen korrekt anwenden zu können.
Es wird eine kombinierte Methode eingesetzt, die primär auf dem fragend-entwickelnden Lehrgespräch basiert und durch Elemente der 4-Stufen-Methode ergänzt wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Lernvoraussetzungen, die didaktische Begründung der Lernziele, die Auswahl der Methoden und Medien sowie die detaillierte Zeitplanung der Unterweisung.
Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Kalkulation, Kostenrechnung, Ausbildung, Industriekaufmann und methodische Unterweisungsgestaltung charakterisieren.
Die Auszubildende muss die Berechnungen nachvollziehen können, um fehlerhafte Stammdaten zu identifizieren, Wirtschaftsprüfern Auskunft zu erteilen und die Auswirkungen von Änderungen der Kalkulationsdaten auf den Unternehmenserfolg einschätzen zu können.
Der Erfolg wird durch gezielte Feinlernzielkontrollen am Ende jedes Unterweisungsabschnitts gemessen, wobei die Auszubildende das Wissen durch Transferaufgaben auf andere Anwendungsfälle beweisen muss.
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