Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2020
10 Seiten, Note: 93%
1. Vorüberlegung
2. Didaktische Vorüberlegung
2.1.Auswahl Thema
2.2.Lernziele
3. Methodische Vorüberlegung
3.1.Auswahl und Begründung der Methode
3.2.Hilfsmittel und Medien
4. Durchführung
5. Didaktische Reserve
6. Anlagen
Anlage 1
Anlage 2
Anlage 3
Das Hauptziel dieser Unterweisung besteht darin, dem Auszubildenden die notwendigen Kompetenzen zu vermitteln, um eigenständig und sorgfältig Bewerbungsunterlagen auf ihre formale Vollständigkeit und Korrektheit zu prüfen. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie durch die Fallmethode praxisnahe Entscheidungskompetenzen bei der Auswahl von Bewerbern im Bereich Personaldienstleistungen gefördert werden können.
3. Methodische Vorüberlegung
Bei der genannten Unterweisung handelt es sich um die Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten, die im Betrieb Anwendung finden sollen. Die Arbeitsaufgabe beinhaltet die Kontrolle verschiedener Bewerbungsmappen auf formale Anforderungen und Entscheidung über das weitere Vorgehen. Hier soll vorwiegend neben den Schlüsselqualifikationen die Entscheidungs- und Problemlösungskompetenz des Lernenden in betrieblichen Zusammenhängen gefördert werden.
Die Anwendung der Fallmethode hat einen großen Übungs- und Trainingseffekt, da sie die Lernenden mit komplexen Problemsituationen aus dem Berufsleben konfrontiert. Die berufliche Realität kann durch Fallbeispiele gut simuliert und vorbereitet werden. Die Lösung dieser Fälle motiviert durch ihre Praxisnähe.
Die Auszubildenden sollen nach dieser Unterweisung in der Personalabteilung unterstützend eingesetzt werden können.
Die Fallmethode ist in sechs verschiedene aufeinander folgende Phasen unterteilt: Information, Planung/ Erarbeitung, Entscheidung, Ausführung, Kontrolle, Bewertung.
1. Vorüberlegung: Hier werden die Rahmenbedingungen der Unterweisung wie Personen, Dauer, Ort und die Einordnung in den Ausbildungsrahmenplan definiert.
2. Didaktische Vorüberlegung: In diesem Kapitel werden die Auswahl des Themas begründet sowie die Richt-, Grob- und Feinlernziele festgelegt.
3. Methodische Vorüberlegung: Es erfolgt die Auswahl der Unterweisungsmethode (Fallmethode und Moderationskarten) sowie die Auflistung der benötigten Hilfsmittel.
4. Durchführung: Dieses Kapitel beschreibt den praktischen Ablauf der Unterweisung in den sechs Phasen der Fallmethode inklusive Einleitung und Abschluss.
5. Didaktische Reserve: Dieses Kapitel stellt ein Lehrgespräch als alternative Methode vor, um auf den Lernfortschritt einzugehen oder bei Zeitreserven tiefer in die Materie einzusteigen.
6. Anlagen: Der Anhang enthält den Arbeitsauftrag für den Auszubildenden, die Checkliste zur Bewerbungsprüfung sowie einen Auszug aus der Ausbildungsverordnung.
Industriekaufmann, Ausbildereignungsprüfung, Bewerbungsunterlagen, Personaldienstleistungen, Fallmethode, Personalauswahl, Personalbeschaffung, Ausbildungsrahmenplan, Lernziele, Checkliste, Arbeitsauftrag, formale Prüfung, Methodenkompetenz, Personalabteilung, Unterweisung
Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Vermittlung der Prüfung von Bewerbungsunterlagen im Rahmen der Ausbildung zum Industriekaufmann.
Zentral sind die Instrumente der Personalbeschaffung, die Anwendung von Auswahlkriterien sowie die Vermittlung beruflicher Handlungsfähigkeit.
Der Auszubildende soll lernen, eigenständig Bewerbungen formal zu prüfen und über deren Weiterverarbeitung auf Basis von Soll-Kriterien zu entscheiden.
Es wird primär die Fallmethode eingesetzt, ergänzt durch Moderationskarten zur Strukturierung der Lerninhalte.
Der Hauptteil gliedert sich in didaktische und methodische Vorüberlegungen sowie die detaillierte Ablaufplanung der Unterweisung nach dem Modell der vollständigen Handlung.
Die wichtigsten Begriffe sind Personalauswahl, Fallmethode, formale Anforderungen und berufliche Handlungskompetenz.
Sie bietet einen hohen Übungseffekt und simuliert die berufliche Realität, was die Praxisnähe erhöht und die Entscheidungsfähigkeit fördert.
Als didaktische Reserve ist ein Lehrgespräch vorgesehen, um das Thema zu vertiefen und den Auszubildenden aktiv einzubinden.
Sie dienen als objektive Basis, um zu entscheiden, ob eine Bewerbung weiterbearbeitet wird oder ob eine Absage erfolgen muss.
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