Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2020
11 Seiten, Note: 1,2
1. Ausbildungsbetrieb
2. Adressatenanalyse
3. Lernziele
3.1. Richtlernziel
3.2. Groblernziel
3.3. Feinlernziel
4. Kompetenzbereiche
5. Didaktische Prinzipien
6. Rahmenbedingungen
7. Ausbildungsmethodik
8. Arbeitszergliederung (siehe nächste Seite)
9. Motivierendes Ausbilderverhalten
10. Lernerfolgskontrolle und Erfolgssicherung
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die strukturierte Konzeption einer Ausbildungseinheit, die eine Auszubildende befähigt, in beruflichen Situationen konstruktives und situationsgerechtes Feedback zu geben. Dabei steht die methodische Vermittlung der Feedbackregeln im Fokus, um die Kommunikationskompetenz und das professionelle Handeln der Auszubildenden zu fördern.
7. Ausbildungsmethodik
Um einen vielseitigen Wissenserwerb und einen nachhaltigen Lernerfolg zu gewährleisten, wird als Ausbildungsmethodik ein Methodenmix aus Präsentation, Lehrgespräch, Brainstorming, Leittextmethode, Fallmethode und Rollenspiel angewandt.
Die Ausbildungseinheit beinhaltet aktive und passive Teile für die Auszubildende. Aufgrund dessen ist die Einheit sowohl ausbilder- als auch auszubildendenzentriert. Durch zielgerichtete Fragestellungen, Übungen und Aufgaben wird die Auszubildende aktiv einbezogen. Einzelne Bausteine der Einheit bauen auf die Äußerungen der Auszubildenden auf und richten sich nach ihren Kenntnissen und Fähigkeiten, weshalb durchgehend Vorwissen und Erfahrungen der Auszubildenden berücksichtigt und eingebunden werden.
Die Ausbildungseinheit könnte nicht ihr Ziel erreichen, wenn die Auszubildende nicht bereit ist, sich auf die unterschiedlichen Situationen einzulassen oder offen, konstruktiv Feedback zu geben. Sollte die Auszubildende nicht motiviert oder konzentriert sein, stellt die Vermittlung der Inhalte eine große Herausforderung dar, da jene nicht für eine Aufnahme bereit ist. Sollte dieser Fall eintreffen, sollte sich für die erste Phase mehr Zeit genommen werden, um die Kommunikationsprobleme im privaten Alltag aufzugreifen und zu verdeutlichen.
1. Ausbildungsbetrieb: Vorstellung des Ausbildungsunternehmens und Einordnung der Ausbildungssituation im Rahmen des ersten Ausbildungsjahres.
2. Adressatenanalyse: Charakterisierung der Auszubildenden hinsichtlich ihres Vorwissens, ihrer Motivation und ihrer Lernbedürfnisse in Bezug auf Feedbackgespräche.
3. Lernziele: Ableitung und Operationalisierung von Richt-, Grob- und Feinlernzielen basierend auf dem Ausbildungsrahmenplan.
4. Kompetenzbereiche: Erläuterung der Förderung von Sozial-, Individual-, Methoden- und Fachkompetenz durch die gewählte Ausbildungseinheit.
5. Didaktische Prinzipien: Beschreibung der pädagogischen Grundsätze, wie Zielklarheit und Anschaulichkeit, zur gezielten Wissensvermittlung.
6. Rahmenbedingungen: Darstellung der organisatorischen Voraussetzungen und des zeitlichen Rahmens für die Durchführung der Einheit.
7. Ausbildungsmethodik: Detaillierung des gewählten Methodenmixes und der aktiven Einbindung der Auszubildenden in den Lernprozess.
8. Arbeitszergliederung (siehe nächste Seite): Tabellarische Übersicht des zeitlichen Ablaufs sowie der Aufgaben und Lernprozesse pro Phase.
9. Motivierendes Ausbilderverhalten: Analyse der Faktoren zur Steigerung der intrinsischen und extrinsischen Motivation der Auszubildenden.
10. Lernerfolgskontrolle und Erfolgssicherung: Strategien zur kurzfristigen Überprüfung und langfristigen Verankerung des erworbenen Wissens.
AEVO-Prüfung, Ausbildungssituation, Feedbackgespräch, Feedbackregeln, Konstruktives Feedback, Lernziele, Adressatenanalyse, Ausbildungsmethodik, Kompetenzbereiche, 4-Augen-Prinzip, Didaktische Prinzipien, Lernerfolgskontrolle, Handlungskompetenz, Ausbildungsrahmenplan, Rollenspiel.
Die Arbeit erstellt ein didaktisches Konzept für eine praktische AEVO-Prüfung, das sich mit der Befähigung einer Auszubildenden zum konstruktiven Feedbackgeben auseinandersetzt.
Die zentralen Themen sind die Planung einer Ausbildungseinheit, die methodische Vermittlung von Kommunikationsregeln sowie die Förderung der Handlungskompetenz von Auszubildenden.
Das Ziel ist, ein strukturiertes Konzept zu entwickeln, mit dem die Auszubildende lernt, in einem Feedbackgespräch nach den geltenden Regeln situationsgerecht und konstruktiv Rückmeldung zu geben.
Es wird eine didaktische Strukturplanung verwendet, die auf der Analyse von Lernzielen, der Auswahl geeigneter Methoden (Methodenmix) und einer systematischen Arbeitszergliederung basiert.
Der Hauptteil umfasst die Adressatenanalyse, die Herleitung der Lernziele aus dem Ausbildungsrahmenplan, die didaktischen Prinzipien, die methodische Vorgehensweise sowie die konkrete Phasenplanung der Ausbildungseinheit.
Wichtige Schlüsselwörter sind Feedbackgespräch, AEVO, Handlungskompetenz, Ausbildungsmethodik und Didaktik.
Das 4-Augen-Prinzip dient als methodischer Rahmen für Feedbackgespräche, um diese professionell, geschützt und objektiv zu führen.
Sie stellt sicher, dass die Inhalte verstanden wurden, und beinhaltet weiterführende Maßnahmen wie eine zweite Einheit nach zwei Wochen zur Vertiefung.
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