Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2000
11 Seiten, Note: Befriedig.
1 Zielgruppe
1.1 Schulische Vorbildung
1.2 Alter und Entwicklungsphase
1.3 Ausbildungsstand
2 Didaktische Analyse
2.1 Ausbildungsrahmenplan
2.2 Betrieblicher Ausbildungsplan
2.3 Fachlicher Inhalt
2.4 Bedeutung für den Auszubildenden
2.5 Thema der vorangegangenen Unterweisung
2.6 Thema der nachfolgenden Unterweisung
2.7 Zusammenhang mit dem Berufsschulunterricht
3 Lernziele
3.1 Leitlernziel
3.2 Richtlernziel
3.3 Groblernziel
3.4 Feinlernziele
3.5 Lernzielkontrolle
3.6 Qualifikationen
4 Lernzielbereiche
4.1 Der kognitive Lernbereich
4.2 Der affektive Lernbereich
4.3 Der psychomotorische Lernbereich
5 Taxonomie der Lernziele
6 Organisation
6.1 Arbeitsmittel
6.1.1 Benötigte Geräte
6.1.2 Benötigte Chemikalien
6.2 Lernort
6.3 Unfallverhütung und Arbeitssicherheit
7 Geplanter Unterweisungsverlauf
7.1 Vier-Stufen-Methode
7.1.1 Vorbereiten
7.1.2 Vormachen
7.1.3 Nachmachen
7.1.4 Üben und Transfer
7.2 Durchführung der Unterweisung
8 Kontrolle des Ausbildungserfolges
8.1 Selbstkontrolle durch den Auszubildenden
8.2 Fremdkontrolle durch den Ausbilder
9 Literatur
Die vorliegende Arbeit dient der systematischen Planung und Durchführung einer Einzelunterweisung im Rahmen der Ausbildereignungsprüfung (AEVO). Ziel ist es, dem Auszubildenden das fachgerechte Bestimmen der Dichte von Flüssigkeiten mittels Aräometern zu vermitteln, wobei insbesondere die praktische Anwendung physikalischer Grundprinzipien und der korrekte Umgang mit Laborgeräten im Fokus stehen.
7.1.2 Vormachen
Einfüllen des destillierten Wassers in einen Meßzylinder: Das Aräometer muß ungehindert und vollständig in die Flüssigkeit eintauchen; es soll eine gerade ausreichende Flüssigkeitsmenge genommen werden.
Vorsichtiges Eintauchen der Grobspindel in das destillierte Wasser bei gleichzeitig leichtem Drehen der Spindel um die eigene Achse: Durch das leichte Drehen wird sichergestellt, daß das Aräometer allseitig vollständig benetzt und evtl. anhaftende Luftblasen entfernt werden (Vermeiden von Meßfehlern!).
Ablesen des Meßwertes (Meßbereich) auf der Skala und entsprechende Auswahl der Feinspindel: Die Ablesung erfolgt an der Flüssigkeitsoberfläche ohne Berücksichtigung eines am Aräometer entstehenden Meniskus.
Vorsichtiges Eintauchen der Feinspindel in das destillierte Wasser bei gleichzeitig leichtem Drehen der Spindel um die eigene Achse: Das Aräometer darf die Gefäßwand nicht berühren und sich am herausragenden Teil der Skala nicht benetzen. Durch das leichte Drehen wird sichergestellt, daß das Aräometer allseitig vollständig benetzt und evtl. anhaftende Luftblasen entfernt werden (Vermeiden von Meßfehlern!).
1 Zielgruppe: Beschreibung der persönlichen Voraussetzungen des Auszubildenden sowie dessen schulischer Vorbildung und Ausbildungsstand.
2 Didaktische Analyse: Einordnung des Themas in den Ausbildungsrahmenplan sowie Begründung der Bedeutung für den Chemielaboranten und den Zusammenhang zum Berufsschulunterricht.
3 Lernziele: Definition von Leit-, Richt-, Grob- und Feinlernzielen sowie der Kriterien zur Lernzielkontrolle und Qualifikationsentwicklung.
4 Lernzielbereiche: Unterteilung der angestrebten Lernziele in kognitive, affektive und psychomotorische Bereiche.
5 Taxonomie der Lernziele: Beschreibung der gewählten Lernstufen (Reproduktion, Reorganisation, Transfer) zur Strukturierung der Unterweisung.
6 Organisation: Auflistung der benötigten Arbeitsmittel, Festlegung des Lernortes sowie Erläuterung der relevanten Sicherheitsmaßnahmen.
7 Geplanter Unterweisungsverlauf: Detaillierte Darstellung der Vier-Stufen-Methode mit konkreten Lernschritten für Vorbereiten, Vormachen, Nachmachen sowie Üben und Transfer.
8 Kontrolle des Ausbildungserfolges: Darlegung der Methoden zur Selbst- und Fremdkontrolle zur Überprüfung des Lernerfolgs.
9 Literatur: Verzeichnis der verwendeten Quellen und Lehrbücher zur Erstellung der Unterweisungsprobe.
Ausbildereignungsprüfung, AEVO, Chemielaborant, Unterweisung, Dichtebestimmung, Aräometer, Vier-Stufen-Methode, Didaktik, Labortechnik, Archimedisches Prinzip, Lernziele, Arbeitssicherheit, Ausbildung, Fachqualifikation, Schlüsselqualifikation.
Die Arbeit beschreibt eine strukturierte Einzelunterweisung für Auszubildende zum Chemielaboranten zur Dichtebestimmung von Flüssigkeiten.
Die Themen umfassen die didaktische Planung, die praktische Durchführung mittels Aräometern, Sicherheitsvorschriften im Labor und die Kontrolle des Ausbildungserfolgs.
Der Auszubildende soll nach der Unterweisung in der Lage sein, die Dichte von Flüssigkeiten eigenständig, fachgerecht und präzise mit einem Aräometer zu bestimmen.
Es wird die klassische Vier-Stufen-Methode angewandt, bestehend aus Vorbereiten, Vormachen, Nachmachen sowie Üben und Transfer.
Der Hauptteil gliedert sich in die didaktische Analyse, die Festlegung von Lernzielen, die organisatorische Vorbereitung und die detaillierte Ablaufplanung der Unterweisung.
Chemielaborant, Aräometer, Dichtebestimmung, Vier-Stufen-Methode, Didaktik, Arbeitssicherheit und Ausbildung.
Die Methode ist bei ausreichenden Probenmengen besonders schnell und unkompliziert anzuwenden und hilft dabei, physikalische Grundzusammenhänge anschaulich zu vermitteln.
Fehler werden sofort korrigiert, wobei durch gezielte Hilfestellung und wertendes Feedback (Lob und Kritik) die Sicherheit des Auszubildenden gefördert wird.
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