Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2004
13 Seiten, Note: 1
1. Ausgangslage
1.1. Ausbildungszeitpunkt
1.2. Alter/Geschlecht
1.3. Schulische Vorbildung
1.4. Ausbildungsberuf
1.5. Vorkenntnisse
1.6. Soziale Rahmenbedingungen
2. Lernziele
3. Ausbildungsmittel
4. Pädagogische Prinzipien
4.1. Prinzip der Aktivität des Auszubildenden
4.2. Prinzip der Anschauung
4.3. Prinzip der Praxisnähe
4.4. Prinzip der Jugendgemäßheit
4.5. Prinzip der Sachlichen Richtigkeit
4.6. Prinzip der Erfolgssicherung
5. Schlüsselqualifikationen
5.1. Personelle Fähigkeiten
5.2. Soziale Fähigkeiten
5.3. Kognitive Fähigkeiten
6. Unterweisungsmethode
6.1. Stufe 1 Vorbereiten
6.2. Stufe 2 Vormachen und Erklären
6.2.1. Lernschritt 1
6.2.2. Lernschritt 2
6.2.3. Lernschritt 3
6.3. Stufe 3 Nachmachen und Erklären lassen
6.4. Stufe 4 Üben und Erfolgskontrolle
7. Abschließende Lernerfolgskontrolle
Der vorliegende Unterweisungsentwurf zielt darauf ab, dem Auszubildenden die theoretischen und praktischen Grundlagen für die Durchführung einer qualitativen Chloridanalyse im chemischen Labor zu vermitteln. Im Zentrum steht die Befähigung zur eigenständigen und sicheren Analyse unter Einhaltung fachspezifischer Labormethoden.
4.2. Prinzip der Anschauung
Der Auszubildende, der selbst Vorgänge gesehen und Gegenstände angefasst hat, kann sich diese besser merken. Durch Zeigen und Anfassen der notwendigen Geräte wird dem Auszubildenden der Einstieg in das Unterweisungsthema vereinfacht.
Der Mensch behält von dem: - was er hört 20 %, - was er sieht 30 %, - was er hört und sieht 50 %, - worüber er redet 70 % und - was er selbst tut 90 %.
Es ist daher sinnvoll, dass der Auszubildende die Chloridanalyse selbst durchführt.
Ausgangslage: Definiert die Rahmenbedingungen des Auszubildenden, wie dessen Wissensstand, berufliches Umfeld und Vorkenntnisse.
Lernziele: Legt das Groblernziel der selbstständigen Durchführung einer qualitativen Chloridanalyse sowie die dazu notwendigen Feinlernziele fest.
Ausbildungsmittel: Listet die für die Unterweisung benötigten Geräte und Chemikalien detailliert mit Begründung ihres Einsatzes auf.
Pädagogische Prinzipien: Erläutert die didaktischen Grundsätze wie Aktivität, Anschauung und Erfolgssicherung, die dem Unterweisungsentwurf zugrunde liegen.
Schlüsselqualifikationen: Beschreibt, welche personalen, sozialen und kognitiven Fähigkeiten durch die gewählte Vorgehensweise gezielt gefördert werden.
Unterweisungsmethode: Detaillierte Darstellung der 4-Stufen-Methode, unterteilt in Vorbereitung, Vormachen, Nachmachen und Üben.
Abschließende Lernerfolgskontrolle: Definiert die Methoden zur Überprüfung des Lernerfolgs, inklusive praktischer Demonstration und gezielter Kontrollfragen.
Unterweisungsentwurf, Chloridanalyse, qualitative Analyse, Chemikant, Laborpraxis, Fällungsreaktion, 4-Stufen-Methode, Lernziele, Arbeitssicherheit, Umweltschutz, Silbernitrat, Salpetersäure, Labortechnik, Schlüsselqualifikationen, Lernerfolgskontrolle.
Die Arbeit stellt einen strukturierten Entwurf für eine betriebliche Unterweisung im Bereich der Labortechnik dar, bei der ein Auszubildender zum Chemikanten den qualitativen Nachweis von Chloriden erlernt.
Zentrale Themen sind die fachgerechte Handhabung von Laborgeräten, die Durchführung einer chemischen Fällungsreaktion, die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften sowie die pädagogische Methodik der Unterweisung.
Das primäre Ziel ist es, den Auszubildenden dazu zu befähigen, nach der Unterweisung selbstständig und sicher eine qualitative Chloridanalyse durchzuführen.
Es wird die klassische 4-Stufen-Methode verwendet: 1. Vorbereiten, 2. Vormachen und erklären, 3. Nachmachen und erklären lassen, 4. Üben und Erfolgskontrolle.
Der Hauptteil gliedert sich in die Bestimmung der Ausgangslage, die Definition von Lernzielen, die Auflistung benötigter Mittel, die pädagogische Begründung sowie die detaillierte schrittweise Anleitung der Unterweisungsmethode.
Charakteristische Schlüsselwörter sind insbesondere: Unterweisungsentwurf, Chloridanalyse, 4-Stufen-Methode, Laborpraxis, Chemikant und Fällungsreaktion.
Wie im Text ausgeführt, bleibt Gelerntes deutlich besser im Gedächtnis (bis zu 90%), wenn der Auszubildende Handgriffe selbst durchführt und Gegenstände aktiv bedient, anstatt nur zuzuhören.
Dies erfolgt durch ständige Kontrolle während der Lernschritte, das Prinzip der Erfolgssicherung durch mehrfaches Üben sowie eine abschließende Lernerfolgskontrolle mittels Fachfragen.
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